Karl Kremer GmbH & Co. KG
Umfassende energetische Gebäudemodernisierung im laufenden Betrieb
Karl-Philipp Tengelmann
Ansprechpartner
k.tengelmann@kremer-metallbau.de
Die Firma Karl Kremer GmbH & Co. KGist ein mittelständisches Familienunternehmen, das auf die Herstellung und Montage von qualitativ hochwertigen Bauelementen wie Kunststofffenstern, Haustüren, Tore, Schaufensteranlagen und Brand- und Rauchschutztüren spezialisiert ist. Sie verbindet dabei energetische Sanierung mit praxisnaher Ressourcenschonung und hat bereits einige eigene Maßnahmen umgesetzt. Hervorzuhaben sind heirbei die Heizungsumstellung von Öl auf Fernwärme (2025) und der Einbau einer hochwärmegedämmten Aluminium‑Glas‑Fassade mit Dreifachverglasung und Sonnenschutz; weitere Abschnitte wie ein neues wärmegedämmtes Flachdach und die PV‑Erweiterung sind vorbereitet, wobei recycelte Materialien umfassend eingesetzt werden.
Kurzbeschreibung des Klima-Commitments
Das Unternehmen modernisiert seine Firmenzentrale umfassend und setzt die Maßnahmen bis September 2026 im laufenden Betrieb um. Dabei wird die Wärmeversorgung auf Fernwärme umgestellt, eine neue effiziente Anlagentechnik installiert und die Gebäudehülle durch hochgedämmte Fassade und Dach ertüchtigt. Zusätzlich wird die Photovoltaikleistung erweitert, sodass jährlich mehr als 131 Tonnen CO₂ eingespart und die Energiekosten voraussichtlich um etwa zwei Drittel reduziert werden.
Ziele und Maßnahmen
- Wärmeversorgung auf Fernwärme umstellen und Effizienzgewinne durch eine moderne Heizungsanlage realisieren.
- Eine hochwärmegedämmte Alu‑Glas‑Fassade mit Dreifachverglasung, Verspiegelung und Raffstores einsetzen und den Energiebedarf spürbar senken (≈114 t CO2/Jahr weniger).
- Ein neues wärmegedämmtes Flachdach errichten und die thermische Stabilität des Gebäudes erhöhen.
- Die PV‑Leistung von 40 auf 65 kWp ausbauen, eine Schnellladesäule installieren und den Anteil elektrischer Fahrzeuge in der Flotte steigern (≈17 t CO2/Jahr weniger; bis 2030).
- Mehr als 75 % recyceltes Aluminium verwenden, Altbauteile recyceln und rund 47 t CO₂ bereits in der Herstellung vermeiden.
